0wn3d, Frau Zypries!
Ich bin nicht so jemand der so ähm im Internet rumspielt, sondern ich hab dann immer konkrete Fragen und dann guck ich halt wo ich die Antwort finde.
Dieses professionelle Statement gab Brigitte Zypries, unsere Justizministerin und pflichtschuldige Durchwinktante der Schäubleschen Totalüberwachung, vor Kinderreportern im ARD-Morgenmagazin von sich. Was sich in diesem Satz dunkel erahnen lässt, wird in der Antwort auf die nächste Frage bestätigt und der Aberwitz dieser Szene ist dem eines Satirefilms würdig.
Browser? Was ist denn jetzt nochmal Browser?
Richtig gehört. Die Justizministerin, die regelmäßig der Terrorpolitik von Wolfgang Schäuble ihren Segen gibt, kennt nicht einmal die simpelsten Grundbegriffe des Internets. Nur um das mal festzuhalten:
Brigitte Zypries kennt sich nicht einmal mit der Bedienung, geschweigedenn der Funktionsweise des Internets aus, maßt sich aber ein Urteil zu Vorratsdatenspeicherung und Bundestrojaner an. Mit diesen Worten hat sie bewiesen, dass sogar kleine Kinder kompetentere Entscheidungsfinder gewesen wären. Um mal einen Vergleich zu ziehen: Das ist in etwa so als wüsste der Innenminister nicht wie viele Bundesländer Deutschland hat. Das dürfte auch vergleichbar mit einem Außenminister sein der denkt, Venezuela sei Teil von Europa.
Wie eine der Kinderreporterinnen so schön sagte: “Damit sind die anderen Fragen eigentlich geschmissen.” Setzen, sechs!
Wenn man über solch ein ernstes Thema wie das Bespitzeln der deutschen Bürger mit Bundestrojanern zu entscheiden hat, ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit dass man sich mit diesem und den damit zusammenhängenden Themen intensiv auseinandersetzt. Wie Frau Zypries mit einer solch entspannten Einstellung überhaupt ihr Staatsexamen geschafft hat, ist mir schleierhaft.
Nähme man diesen “Ausrutscher” so ernst wie er tatsächlich ist, würde er für einen Rücktritt der Justizministerin reichen.

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